Die Matratze spielt eine entscheidende Rolle bei der Vorbeugung und Linderung von Rückenschmerzen. Um die richtige Wahl zu treffen, sollten mehrere Punkte beachtet werden: ✔ Die Festigkeit: Die Herausforderung besteht darin, eine Matratze zu wählen, die weder zu hart noch zu weich ist, die die Druckpunkte entlastet und eine gute Ausrichtung der Wirbelsäule fördert. Balance und Nuancen sind gefragt, wenn man sich eine Matratze für einen besseren Schlaf gönnt. Experten sind sich einig: Auf einer neuen, perfekt auf ihr Profil abgestimmten Matratze bewegen sich die Schläfer weniger und profitieren von einem erholsameren Schlaf; ✔ Eine gute Temperaturregulierung: Eine gute Matratze hat eine gute Belüftung. Die Luftzirkulation muss optimal sein, um ein Überhitzen im Winter und im Sommer zu vermeiden. Übermäßige Hitze beeinträchtigt die Schlafqualität und verursacht Schwitzen – was unangenehm ist; ✔ Der Komfort: Selbst wenn Sie sich für eine feste oder mittelfeste Matratze entscheiden, sollte sie Ihnen Weichheit und Komfort bieten.
Sie können eine feste Matratze wählen, die dennoch eine weiche und umhüllende Oberfläche hat; ✔ Eine Matratze in der richtigen Größe: Es spielt keine Rolle, ob Sie allein oder zu zweit schlafen. Wichtig ist, dass die Matratze groß genug ist, damit Sie sich wohl fühlen. Wenn Ihre alte Matratze zu eng war, wählen Sie ein größeres Modell. Für Paare bietet eine größere Matratze außerdem genug Platz für jeden; ✔ Eine Matratze, die Freude bereitet: Dies ist einer der wichtigsten Punkte. Denken Sie an Ihr Wohlbefinden. Eine passende Matratze ist eine, auf der Sie sich wohlfühlen und die Sie jeden Abend gerne wieder aufsuchen.
Welche Matratzen-Größe bei Rückenschmerzen?
Um Verspannungen und Muskelkater zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie sich bequem ausstrecken können, ohne sich zusammenzukauern oder Ihre Bewegungen einzuschränken. Es ist auch wichtig, dass Sie Platz für ein Kissen – möglicherweise ein ergonomisches Kissen – haben. Und obwohl man oft nicht daran denkt, nimmt ein Kissen Platz im Bett ein!
Die Wahl der Matratzen-Größe erfordert also Aufmerksamkeit auf die Breite sowie die Länge. Man schätzt, dass eine Matratze zu Ihrer Körpergröße passen sollte, plus 15 cm, um genügend Platz für ein Kissen zu haben. Wenn Sie 160 cm groß sind, ist eine Matratze von 140x190 cm ausreichend. Wenn Sie jedoch 180 cm groß sind, sollten Sie eine 140x200 cm Matratze wählen.
Technisch gesehen wird die 140x200 cm Matratze als Doppelbett betrachtet. Wenn Sie Rückenschmerzen haben und zu zweit schlafen, sollten Sie jedoch ein 160x200 cm Modell bevorzugen.
Welches ist der richtige Härtegrad der Matratze für Ihren Rücken?
Die Dichte einer Matratze bestimmt ihren Härtegrad. Man hört oft, dass eine harte Matratze gut für Rückenschmerzen ist. Das stimmt jedoch nicht immer! Eine Matratze für Rückenschmerzen bei Ischias muss beispielsweise ausreichend festen Halt bieten, um die Wirbelsäule zu stützen und gleichzeitig die Druckpunkte zu entlasten: Eine Matratze mit Taschenfederkern und Memory-Schaum (Hybrid Matratze) ist hier sehr geeignet. Bei Arthrose im Rücken- oder Nackenbereich ist ein weicheres Modell besser, wie eine Matratze aus Memory-Schaum. Zögern Sie nicht, Ihren Physiotherapeuten oder Osteopathen um Rat zu fragen, um herauszufinden, was für Sie am besten ist.
Welche Technologie für eine Matratze, die Rückenschmerzen lindert?
Man unterscheidet hauptsächlich drei Matratzenarten: Die Polyurethan-Schaummatratze, die von weich bis mittelfest reicht; Die Taschenfederkernmatratze, die mittelfest bis fest ist und eine perfekte Schlafunabhängigkeit bietet; Die Latexmatratze (natürlich oder synthetisch), die eine hervorragende Belüftung und natürliche Hypoallergenität bietet.
Auch wenn man oft von Memory-Schaum-Matratzen spricht, wird der viskoelastische Schaumstoff fast nie alleine verwendet – abgesehen von einigen Toppern. Er wird meist mit einer anderen Technologie kombiniert: Schaumstoff, Federkern oder Latex. Die Kombination von Latex oder Taschenfedern sorgt für eine Matratze mit festem Halt und weichem Komfort: eine perfekte Kombination für viele Rückenprobleme!
Welche Matratzenstärke für die Linderung von Rückenproblemen?
Die Matratzenstärke spielt bei Rückenschmerzen eine wichtige Rolle, da sie mit der Polsterung zusammenhängt. Generell gilt: Je hochwertiger die Polsterung, desto komfortabler ist die Matratze.
Die Dicke der Standardmatratzen liegt zwischen 14 und 18 cm. Bei Rückenschmerzen wird empfohlen, ein dickeres Modell zu wählen: Zögern Sie nicht, eine Matratze mit einer Dicke von 25 bis 30 cm zu wählen.
Die Komfortzonen zur Vermeidung von Rückenschmerzen:
Die neuen, hochwertigen Matratzen verfügen nun über 3 bis 7 Komfortzonen, ein Konzept, das nicht immer klar ist. Doch bei Rückenproblemen könnte diese Technologie Ihre Nächte revolutionieren!
Wie bereits erwähnt, ist das Körpergewicht nicht gleichmäßig verteilt und einige Teile üben einen starken Druck auf die Matratze aus. Diese Druckpunkte sind hauptsächlich: Der Kopf; Die Schultern; Die Lendenwirbelsäule; Das Becken; Die Oberschenkel; Die Beine; Die Füße.
Eine Matratze mit unterschiedlichen Komfortzonen bietet gezielte Unterstützung für diese Druckpunkte.
Man unterscheidet: Die Matratze mit 3 Komfortzonen, die eine angepasste Unterstützung für Rücken, Brust und Unterkörper bietet; Die Matratze mit 5 Komfortzonen, die es den Schultern ermöglicht, etwas tiefer einzusinken, um eine optimale Unterstützung zu bieten und daher für Menschen mit Rückenschmerzen empfohlen wird; Die Matratze mit 7 Komfortzonen, die eine gezielte Unterstützung für jeden Druckpunkt bietet, was sie zur komfortabelsten macht.
Der Lattenrost
Eine gute Matratze gegen Rückenschmerzen zu wählen, ist gut: das Beste daraus zu machen, ist noch besser. Um ihre Eigenschaften zu erhalten, braucht Ihre Matratze – egal welcher Art – eine gute Belüftung. Eine optimale Luftzirkulation ist unerlässlich, um die durch Schweiß verursachte Feuchtigkeit abzuleiten, der Hauptfeind einer Matratze.
Der Lattenrost und der Federkernrost sorgen beide für eine optimale Belüftung. Ein gepolsterter Lattenrost wird jedoch nicht empfohlen.
Der Lattenrosttyp ist entscheidend, um eine Matratze gegen Rückenschmerzen auszuwählen: Der Lattenrost ist mit einer Schaumstoff- oder Latexmatratze kompatibel und es wird empfohlen, eine Taschenfederkernmatratze immer mit einem Federkernrost zu kombinieren.
Der Topper:
Sie haben gerade Ihre Matratze gekauft oder Ihr Budget ist begrenzt? Entscheiden Sie sich für einen Topper mit Memory-Schaum. Er ist eine ausgezeichnete Alternative für kleine Budgets oder für eine kürzlich gekaufte Matratze, die wenig Komfort bietet. Er wird besonders als Ergänzung zur Matratze bei Arthrose empfohlen.