Je nach deinen Schlafgewohnheiten, aber auch deiner Größe, deinem Körperbau, der Raumaufteilung deines Schlafzimmers und dem Profil der Person, die gegebenenfalls neben dir schläft, ist die Wahl des richtigen Lattenrosts nicht immer einfach. Dieses Bettelement ist weit mehr als ein Möbelstück, denn es macht 30 % deines Schlafkomforts und der Stützung deiner Bettwaren aus. Ein hochwertiger Lattenrost – ob gepolsterter Lattenrost oder Lattenrost mit festen Leisten – sollte die Haltbarkeit der Matratze erhöhen und gleichzeitig eine gute Belüftung gewährleisten, was besonders angenehm ist, wenn man stark schwitzt.
Der Lattenrost mit festen Leisten
Bei der Öffentlichkeit sehr gefragt: Es ist wichtig, dass dein Lattenrost mit festen Leisten mindestens 16 Leisten besitzt, um einen guten Halt und eine natürliche Belüftung zu gewährleisten. Sollte man sich für sichtbare oder bezogene Leisten entscheiden? Wenn du dich für ein Modell mit bezogenen Leisten entscheidest, spricht man von einem gepolsterten Lattenrost mit Leisten. Der Rahmen ist mit einem Stoff oder Drell umhüllt, der ihn vor Stößen schützt, für eine elegante und zugleich langlebige Optik. Allerdings bietet er eine schlechtere Belüftung, weshalb er für Allergiker nicht empfohlen wird. Entscheidest du dich für einen Lattenrost mit sichtbaren Leisten, ist der Komfort besser, da der Lattenrost über Federleisten mit Härtereglern verfügt, die du je nach deiner Körperform einstellen kannst.
Der Federkernrahmen
Dieser Lattenrosttyp besteht entweder aus Bonell-Federn oder aus Taschenfedern und bildet eine weiche, reaktionsfreudige Struktur. Die effizienteste Technologie ist die der Taschenfedern, da sie eine echte Bewegungsunabhängigkeit und einen Halt der Matratze ermöglicht, ohne dass diese sich verformt. Der Federkernrahmen hat jedoch einige Nachteile, die die Qualität des Lattenrosts beeinträchtigen können: Die Festigkeit lässt zu wünschen übrig: Deshalb wird er Personen mit Rückenschmerzen nicht empfohlen. Er kann weder mit einer Schaumstoffmatratze noch mit einer Latexmatratze kombiniert werden. Er eignet sich nicht für Allergiker, da der Drell die Luftzirkulation beeinträchtigt. Seine Lebensdauer ist kürzer als die eines Modells mit festen Leisten.
Der Tellerlattenrost
Dieser Lattenrosttyp wird häufig mit einem elektrischen Relax-Bettsystem kombiniert. Er ist für seinen außergewöhnlichen Komfort bekannt, passt sich an und folgt deinen Körperbewegungen und deiner Silhouette. Jeder Teller ist unabhängig von den anderen. Das ermöglicht eine punktuelle Stützung und garantiert eine vollständige Bewegungsunabhängigkeit. Der Tellerlattenrost wird besonders für Personen empfohlen, die vor allem extremen Komfort suchen, oder für jene, die unter Lendenschmerzen leiden.
Der gepolsterte Lattenrost
Ein Holzrahmen-Lattenrost, der mit Drell bezogen ist – dieser Lattenrost gibt es in 3 Kategorien: Klassischer gepolsterter Lattenrost auf Füßen. Extraflacher gepolsterter Lattenrost: Er lässt sich in einen Holzbettrahmen einfügen. Gepolsterter Lattenrost mit Mulde: ermöglicht einen hervorragenden Halt der Matratze.
Der Relax-Lattenrost
Der letzte Lattenrosttyp ist der Relax-Lattenrost, der die Besonderheit hat, sich im Kopf- oder Fußbereich aufrichten zu können. Ein Modell, das unbestreitbar den Komfort und das Wohlbefinden fördert und sich besonders für Personen eignet, die unter einer schlechten Durchblutung oder chronischen Atembeschwerden leiden. Bestehend aus 2 Lattenrosten und 2 unabhängigen Matratzen bietet dieser Lattenrost eine echte Bewegungsunabhängigkeit. Es gibt ein manuelles Relax-Lattenrost-Modell sowie ein elektrisches Modell, das mit einer Fernbedienung bedient wird.